Kanban zur Entwicklung neuer Chemieprodukte

Speaker: Adalbert Huber

Als sich ein mittelständisches Unternehmen in der Chemieproduktentwicklung 2013 gegen Konkurrenz behaupten musste, musste ein neues Vorgehen her: Kanban.

„Mehrere Japanaufenthalte in den 1990ern brachten zwar Berührung mit Kanban in der Produktion, aber der Funke sprang noch nicht über. Für das Management von Wissensprozessen waren die Wasserfallmethoden im Projektmanagement das Mittel der Wahl und so sammelten wir damit erst umfangreiche Erfahrungen. Zwar wurde seit Anfang des neuen Jahrtausends Kanban für Wissensarbeit eingesetzt, aber noch nicht in der produzierenden Industrie mit Ihren spezifischen Gegebenheiten. Um sich als mittelständisches Unternehmen 2013 gegen große Chemiekonzerne behaupten zu können, musste ein völlig neues Vorgehen her. Software für EDV-basiertes Kanban kamen in dieser Zeit auf den Markt. Eine wurde ausgewählt, glücklicherweise die Passende. So wurden die Produktentwicklungsprozesse in Kanban abgebildet. Für Chemieproduktentwicklung war das Pionierarbeit, Vorbilder gab es zu der Zeit nur für Softwareentwicklung und diese Lösungsansätze waren nicht übertragbar. Bis heute nutzt unser Unternehmen die Kanban-Methode zur Entwicklung neuer Chemieprodukte und ist weltweiter Technologieführer für eine Produktlinie, die mit Hilfe von Kanban entwickelt wurde. Wie das gemacht wurde und was man daraus lernen kann, ist Thema dieses Vortrags.“

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Speaker: Adalbert Huber Vortragsart: Vortrag/Lecture Level: Beginner